Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg

Was ist Gewaltfreie Kommunikation (GFK)?

GFK ist ein Kommunikationskonzept, das Menschen einen Umgang miteinander ermöglicht, der zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt.

Auswahl meiner Anwendungserfahrungen:

  • Hilfreich für die einfache Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung in persönlichen oder beruflichen Bereichen
  • Ausrichtung auf die Bedürfnisse und Gefühle, die hinter Handlungen und Konflikten stehen
  • Empathie für unser Gegenüber entwickeln, also Mitgefühl statt Mitleid
  • Vermittlung und Einübung dieses Konzepts
  • Selbstverständlich wende ich diese Kommunikationsform selbst an, im Umgang mit meinen Klienten ebenso wie in meinem Privatleben – und bin als Traumatherapeutin grundsätzlich sehr um meine Sprache bedacht, vor allem darin, mit ihr keine Gewalt auszuüben!

Wie kann ich mir Gewaltfreie Kommunikation vorstellen?

GFK unterteilt die Kommunikation in vier Schritte: Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte

  1. Beobachtung bedeutet, eine konkrete Handlung zu beschreiben, ohne sie mit einer Bewertung oder Interpretation zu vermischen. Es geht hierbei darum, nicht zu bewerten, sondern die Bewertung von der Beobachtung zu trennen, so dass das Gegenüber Klarheit erhält, worauf man sich bezieht.
  2. Die Beobachtung löst ein Gefühl aus, das im Körper wahrnehmbar ist und mit mehreren oder einem …
  3. …. Bedürfnis in Verbindung steht. Damit sind allgemeine Qualitäten gemeint, die vermutlich jeder Mensch auf Erden gerne in seinem Leben hätte, wie zum Beispiel Sicherheit, Verständnis, Kontakt oder Sinn.
    Gefühle sind laut GFK eine Art Indikator bzw. Ausdruck dessen, ob ein Bedürfnis gerade erfüllt ist oder nicht.
  4. Aus dem Bedürfnis geht schließlich eine Bitte um eine konkrete Handlung im Hier und Jetzt hervor. Um sie möglichst erfüllbar zu machen, lassen sich Bitten und Wünsche unterscheiden: Bitten beziehen sich auf Handlungen im Jetzt, Wünsche dagegen sind vager, beziehen sich auf Zustände („sei respektvoll“) oder auf Ereignisse in der Zukunft. Erstere sind leichter zu erfüllen, haben deshalb auch mehr Chancen auf Erfolg.

Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht.

Wissenswertes über Gewaltfreie Kommunikation:

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein Kommunikationskonzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Manchmal werden dafür auch die Bezeichnungen „Einfühlsame Kommunikation“, „Verbindende Kommunikation“, „Sprache des Herzens“ oder „Giraffensprache“ verwendet.

Rosenberg unterscheidet zwei Arten zwischenmenschlicher Kommunikation: die Gewaltfreie Kommunikation und die lebensentfremdende Kommunikation. Unter lebensentfremdender Kommunikation versteht Rosenberg Formen der Kommunikation, die Verbindungen zwischen Menschen blockieren und zu psychischer oder gar physischer Gewalt beitragen können.

Zur spielerischen Veranschaulichung wird in Vorträgen und Seminaren dies auch als „Giraffensprache“ und „Wolfssprache“ bezeichnet.