Hypnose

Was ist Hypnose?

Hypnose zählt zu den Kurzzeittherapien.

Sie arbeitet mit Unterstützung des Unterbewußtseins und einem speziellen Zustand der Entspannung.

Auswahl meiner Anwendungserfahrungen:

  • Blockadenlösungen
  • Vergangenheitsbewältigung
  • Stärkung des Selbstwertgefühls und des Selbstvertrauens
  • Über den Kontakt mit dem Unterbewußten die Ressourcen für Lösungen zugänglich machen
  • Körperliches Verspanntsein, Stress, Burnout
  • Raucherentwöhnung
  • Spezifische Ängste und Unruhezustände
  • Lernunterstützung, Prüfungsvorbereitung, Konzentrationssteigerung, Lampenfieber
  • Motivationssteigerung und das erfolgreiche Realisieren von Zielen
  • Tiefenentspannung und Traumreisen

Wie kann ich mir eine Therapie mit Hypnose vorstellen?

  1. Vorgespräch
    Die Sitzung beginnt mit einem Gespräch über  das zu behandelnde Problem oder Thema bzw. die Fragestellung und die Ziele, die hypnotherapeutisch erreicht werden möchten
  2. Setting
    Dann wird der Ort und eine Position im Raum gewählt, wo sich der Klient wohl fühlen und gut in Trance gehen kann. In der Regel wird bequemes hinsetzen oder hinlegen bevorzugt, ggf. werden Kissen oder Decken angeboten, um sich wohl, geschützt und behaglich zu fühlen.
  3. Induktion
    Dann beginnt der Hypnosetherapeut, den Klienten in einen vertieften Entspannungszustand zu führen. Zu diesem Zweck sind in der modernen Hypnosetherapie eine Vielfalt von Techniken entwickelt worden, beispielsweise innere Bilder, besondere Sprechweisen, Metaphern, Geschichten oder Körperübungen.
  4. Trancezustand
    Der Trancezustand ist gekennzeichnet durch eine Dämpfung des Bewusstseins und einer Verstärkung der Empfänglichkeit für Suggestionen sowie eine Anregung autonomer (unbewusster) Prozesse. Der Trancezustand kann auf vielfältige Weise therapeutisch genutzt werden
    – Die hypnotische Tiefentspannung an sich hat bereits in sich einen therapeutischen Wert, vor allem wenn Stress und Anspannung zur Entstehung der Beschwerden beigetragen haben.
    – Darüber hinaus kann die Fähigkeit gefördert werden, sich von Beschwerden oder Leid aufrecht erhaltenden Anteilen seiner selbst innerlich zu distanzieren oder
    – mit ressourcenvollen Anteilen seiner selbst in seinem Unbewussten Kontakt aufzunehmen und diese auf das aktuell zu bewältigende Problem anzuwenden.
  5. Posthypnose
    Da in der Regel angestrebt wird, dass die Wirkungen der hypnotherapeutischen Behandlung über die Hypnosesitzung hinaus anhalten bzw. weitergehen sollen, erfolgt gegen Ende der hypnotischen Sitzung eine so genannte posthypnotische Suggestion. Hier wird das Unbewusste eingeladen, den therapeutischen Prozess nach der Trance im Wachzustand weiterzuführen.
  6. Reorientierung
    Schließlich holt der Hypnosetherapeut den Klienten sanft und gründlich aus der Trance zurück in das normale Alltagsbewusstsein.
  7. Nachgespräch
    Es folgt in der Regel ein Nachgespräch, in dem der Therapeut den Klienteen fragt, wie er sich nach der Sitzung fühlt und wie er die Trance erlebt hat.

Wissenswertes über Hypnose

Hypnose in der Therapie ist überhaupt nicht vergleichbar mit Hypnosen, die man zur Publikumsunterhaltung auf einer Showbühne kennt. Durch Show-Hypnotiseure ist häufig der Eindruck entstanden, dass man dem Hypnotiseur völlig ausgeliefert sei. Die Befürchtung, manipuliert zu werden, ist in der therapeutisch angewendeten Hypnose völlig unbegründet, denn hier bleibt die Kontrolle ganz beim Klienten.

Therapeutisch angewendete Hypnose nutzt einen besonderen Zustand unseres Bewusstseins und nennt diesen „Trance“. Als “Trance” bezeichnet man einen Zustand starker Konzentration auf Gedanken und Vorstellungen bei gleichzeitiger Reduzierung der Umweltwahrnehmung. Das ist ein Zustand, in dem das Unterbewusstsein für Informationen (bei der Hypnose „Suggestion“ genannt) in besonderem Maße zugänglich ist. In diesem Bewußtseinszustand befinden wir uns auch ohne Hypnose mehrmals täglich z.B. beim Tagträumen, konzentriertem Musik hören oder dem Lesen eines spannenden Buches.

Der durch eine therapeutische Hypnose hervorgerufene Trancezustand bedeutet jedoch niemals Bewußtlosigkeit. Man ist in diesem Zustand weder bewußt- noch willenlos und jederzeit ansprechbar. Die meisten Menschen bekommen jedes gesprochene Wort aktiv mit und empfinden diesen Zustand als eine tiefe Entspannung, während sie all ihre Sinne auf den Hypnotiseur fokussieren.

Der Trancezustand in der therapeutischen Hypnose kann unterschiedliche Tiefengrade haben. Für die von mir angewendeten Hypnosen ist eine leichte bis mittlere Trance vollkommen ausreichend, bereits hier ist der Zugang zum Unterbewusstsein gut möglich.

Das Unterbewusstsein entscheidet, aktiviert, regeneriert und findet Lösungen für gewünschte positive Veränderungen und schützt Sie automatisch vor all dem, was nicht Ihrem Wunsch und Willen entspricht.

Die Hypnose setzt das Vertrauen zum Hypnotiseur voraus, denn Hypnose ist Teamarbeit. Nichts wird geschehen, womit Sie nicht auch im Wachzustand einverstanden sind und Sie werden auch nichts sagen, was Sie nicht preisgeben möchten.

Die Wirksamkeit der Hypnose ist durch viele internationale wissenschaftlich fundierte Studien belegt. Der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer hat am 27. März 2006 der Hypnosetherapie die wissenschaftliche Anerkennung verliehen.

Bitte beachten Sie:

Bei Krankheitsbildern wie z.B. Epilepsie, schweren Herz- und Kreislauferkrankungen oder schweren psychischen Erkrankungen sowie während der Schwangerschaft ist eine Hypnosetherapie nicht möglich.

Es steht Ihnen hierfür aber mein weiteres umfangreiches Behandlungsspektrum zur Verfügung.