Emotional Taping

Was ist Emotional Taping?

Beim Emotional Taping werden die bunten Klebebänder (Tapes) aus dem Bereich der Physiotherapie als Unterstützung der Therapie von emotionalen Streßthemen eingesetzt.

Auswahl meiner Anwendungserfahrungen:

  • Bei Streß-Symptomen
  • Zur Unterstützung bei Stimmungslabilität und emotionalen Themen
  • Zur Begleitung von Angsttherapien
  • Zur Entspannung bei Kopfschmerzen und Leistungsdruck

Wie kann ich mir eine Therapie mit Emotional Taping vorstellen?

Die Klebebänder werden, je nach Thema und individuellem Bedarf, auf unterschiedliche Stellen am Körper geklebt und verbleiben dort für einige Tage.

Begleitende Affirmationen ergänzen und beschleunigen die therapeutische Wirkung.

Das Tragen der Tapes hat den Vorteil, daß sie wie eine ununterbrochene Therapie bei Tag und Nacht wirken.

Wissenswertes über Emotional Taping

Dr. med Winfried Weber hat das aus dem Bereich der Physiotherapie bekannte Taping weiter entwickelt.

Seine Grundidee für den Einsatz der bunten Klebebänder im Psychotherapiebereich ist die Erfahrung, daß nicht verarbeitete psychische Konflikte zu Verspannungen im Körper führen.

In Stresssituationen reagiert der Körper auf das zugrunde liegende emotionale Problem mit spezifischen Verspannungen. Die Folge: In den betroffenen Körperzonen sinkt die Temperatur. Diese Verspannung erhält das Problem über eine Art Feedbackschleife aufrecht.

Durch das Kleben von Tapes steigt die Oberflächentemperatur an, die Verspannungen lassen nach und die korrespondierende psychische Grundeinstellung normalisiert sich.

Wie funktioniert das?

Die elastischen Klebebänder erreichen gezielt Nervenstrukturen im Bindegewebe und straffen oder stauchen die Haut – je nach Anwendung. Die Durchblutung wird verstärkt, das Gewebe erwärmt und entspannt sich und „meldet“ diese Entspannung anderen Strukturen im Körper.

Die Tapes wirken somit auf den Körper – aber in Rückkoppelung auch auf emotionale Themen.

Darüber hinaus hat Dr. Weber ein interessantes Model entwickelt, die Tapes für sechs individuelle Grundmuster von Verspannungen und Ängsten einzusetzen.